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Deutsche Krebsgesellschaft
Forschungsförderung PDF Drucken E-Mail

Klinik für Dermatologie und Allergologie am Klinikum Bremen-Mitte

F. Bahmer, J. Bahmer,  M. Sachse

Titel: Hautkrebsprävention bei organtransplantierten und immunsupprimierten Patienten (HIPPO)

Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, ist bei Menschen nach Organtransplantation sehr hoch. Zur Vorbeugung wurde deshalb von der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Klinikum Bremen Mitte 2006 das HIPPO-Projekt gestartet mit dem Ziel, durch psychologisch fundierte Schulungsmaßnahmen das Hautkrebsrisiko zu  vermindern. Bislang wurden im Rahmen des von der Bremer Krebsgesellschaft geförderten Projektes in Wochenendseminaren über 70 Organtransplantierte Menschen erfolgreich im verantwortungsbewussten Umgang mit der Sonne geschult.

Durch die Initiative der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Klinikum Bremen-Mitte wird das HIPPO-Projekt in ein vom Bundesministerium für Forschung gefördertes, umfangreiches und ambitioniertes Forschungsprojekt zur Organtransplantation im Kindesalter integriert. Dieses HIPPO-Projekt im Kindesalter (HIPPO-PÄD) wird in enger Zusammenarbeit der Bremer Klinik für Dermatologie, der Universitäts-Kinderklinik Hannover und dem Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin durchgeführt.

 


Bremer Krebsgesellschaft e. V. in Kooperation mit der Hamburger Krebsgesellschaft e. V.

J. Spehn1, S. Böttcher3, V. Frank-Schmidt1, M. Frenzel1, S. Gentzsch2, T. Hehlmann1, U.R. Kleeberg2,
D. Kürschner2, B. Rades2, M. Rösler1, E.H. Schmidt1

1) Bremer Krebsgesellschaft e. V. , 2) Hamburger Krebsgesellschaft e. V. , 3) Universität Bremen

Titel: Jetzt aktiv! Ernährung und Bewegung in der Brustkrebsnachsorge

Jetzt aktiv! bietet Brustkrebspatientinnen nach Primärtherapie ein Interventionsprojekt an, das neben der Vermittlung gesundheitsfördernder Ernährungsgewohnheiten Bausteine zur Förderung der körperlichen Bewegung enthält.

Das Projekt Jetzt aktiv! der Bremer und Hamburger Krebsgesellschaft e. V. wird  von dem Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin wissenschaftlich begleitet. Wir danken der Firma Avon für die finanzielle Unterstützung.

Ziele des Projektes und Endpunkte der Studie:

  • Überprüfung der Machbarkeit eines solchen Programms
  • Verbesserung der Lebensqualität der Teilnehmerinnen
  • Verminderung der Fatigue
  • Kontrolle des Gewichts
  • Entwicklung und Beibehaltung eines individuellen Konzeptes für eine gesündere Ernährung und ein regelmäßiges Ausdauertraining.

Laufzeit der Studie: 2008 bis 2011.

 


Bremer Krebsgesellschaft e. V. und Universität  Bielefeld

Titel: Bremer Brustkrebs-Beratungs-Studie (BBBS)

T. Hehlmann, A.Leppin, Universität Bielefeld

M. Rösler, E. H. Schmidt, Bremer Krebsgesellschaft

Für die Brem er Krebsgesellschaft e. V. war das Hauptanliegen der Bremer Brustkrebs Beratungsstudie, etwas über die Frauen mit Brustkrebs zu erfahren, die nach ihrem Krankenhausaufenthalt eine Beratung bei der Bremer Krebsgesellschaft e. V. in Anspruch nehmen. Für eine genaue Beschreibung dieser Gruppe mussten auch Frauen befragt werden, die dieses Beratungsangebot nicht in Anspruch nehmen. Ein weiteres Anliegn der Studie war es, der Frage nachzugehen, wie die ratsuchenden Frauen die Beratungsarbeit der Bremer Krebsgesellschaft e. V. beurteilen. Um die Qualität der eigenen Beratungsleistung besser einschätzen zu können, wurden die Teilnehmerinnen der Studie auch nach einem Qualitätsurteil für die Kommunikation mit weiteren Akteuren des Gesundheitswesens gefragt.

Teilnehmerinnen der Studie waren 179 Brustkrebs erkrankte Frauen, in in vier Bremer Krankenhäusern rekrutiert wurden (Rekrutierungszeitraum Januar 2004 bis März 2005). T1-Fragebogen 3 Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt; T2-Fragebogen 6 Monate nach Krankenhausaufenthalt.

Ergebnisse:

Frauen, die die Beratungsstelle der Bremer Krebsgesellschaft e. V. aufsuchten, suchten hier Informationen zur Behandlung und zur Erkrankung. Bei der Bremer Krebsgesellschaft fanden die Frauen eine Ansprechpartnerin, mit der sie über ihre Erkrankung reden konnten. Dabei konnten die bestehenden Informationsdefizite offensichtlich ausgeglichen werden. Für die meisten Frauen, die durch die Bremer Krebsgesellschaft beraten wurden, war der Bedarf an mehr Informationen zur Erkrankung der Grund für die Inanspruchnahme, gefolgt von dem Wunsch nach mehr Information über den weiteren Verlauf der Behandlung. 2/3 benötigten Entscheidungshilfen und 60 % waren auf der Suche nach Gesprächspartnern.

Im zweiten Teil der BBBS (noch nicht veröffentlicht) wird die Frage beantwortet, inwieweit sich die von Brustkrebspatientinnen erlebte Qualität von Kommunikationsprozessen mit Professionellen des Gesundheitswesens (Ärzte, Pflegende, Beratungsstelle) auf die psychosoziale Bewältigung der Erkrankung auswirkt (T2-Fragebogen).  Die Studie geht im zweiten Teil der Frage nach, inwieweit eine als qualitativ schlecht empfundene Kommunikation mit einer schlechteren Einschätzung der Gesundheit und mit größeren Angst- und Depressionswerten einhergeht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 30. Juni 2009 um 20:49 Uhr
 


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